Aquarienpflege: Kommt besonders in Gruppen schön zur Geltung, da sie so auch tagsüber durchs Aquarium streifen. Wenige Individuen bedeutet meist, dass S. multipunctatus ein eher verstecktes Dasein fristet.
Erährung: Meine Tiere werden nicht speziell gefüttert, sondern kriegen ab, was andere Fische übrig lassen. Interessant scheint mir aber, dass sie gerne Schnecken nachstellen und diese leeren, sofern es keine ist, die sich mit einem Deckel in ihrem Haus einschliessen kann.
Geschlechtsunterschied: Aufgrund der Körperfülle sind die Weibchen relativ einfach von den Männchen zu unterscheiden. Männchen haben zudem eine sichtbare Genitalpapille!
Zucht: Synodontis multipunctatus zeigt das berühmte "Kuckucksverhalten". Dies bedeutet, dass die eigenen Eier laichenden und maulbrütenden Cichliden untergemogelt werden. Die Tiere schwimmen in horrendem Tempo durch den Laichplatz der Cichliden, fressen deren Eier und legen dabei ihre eigenen ab. Die Buntbarsche bemerken dies nicht und nehmen die Eier der Welse auf. Jungwelse schlüpfen früher und entwickeln sich schneller als die kleinen Cichliden. Die Jungwelse fressen, im beschützenden Maul der Stifmutter, die Eier, bzw. Larven ihrer Stiefgeschwister auf.
F O T O F O L G T S O R A S C H A L S M Ö G L I C H
Vorkommen/Fundort: Meine Tiere stammen angeblich aus Sambia
Aquarienpflege: Lebt eher zurückgezogene und versteckt im Aquarium. Auch bei grossen Gruppen.
Erährung: Meine Tiere werden nicht speziell gefüttert, sondern kriegen ab, was andere Fische übrig lassen.
Geschlechtsunterschied: Aufgrund der Körperfülle sind die Weibchen relativ einfach von den Männchen zu unterscheiden. Männchen haben zudem eine sichtbare Genitalpapille!
Zucht: Synodontis petricola gilt als Höhlenbrüter. Zuchtversuche meinerseits schlugen bisher fehl, es sei den es hätten sich noch einige Jungfische vor den hungrigen Mäulern der Eltern gerettet! Weibliche Tiere in Laichbereitschaft fallen mit ihrem runden, dicken Bauch auf. Die Männchen schwimmen in dieser Situation nervös den Weibchen hinterher. Um meinen Fischen einen attraktiven Laichplatz anzubieten, habe ich ein Schüsselchen zu zwei Dritteln mit Glasmurmeln gefüllt und einen umgekehrten Blumentopf darüber gestülpt. Damit die Welse diese künstliche Ablaichhölen nutzen können, werden die Löcher mit einer Feile oder Zange auf "Welsgrösse" angepasst. Die künstlichen Laichplätze werden normalerweise sofort angenommen. Beim eigentlichen Laichakt geht es sehr ungestüm zu und her. Schiesst das Weibchen doch gleich ganze Laichpakete ab. Die Eier sollten nun zwischen die Murmeln fallen und vor den gefrässigen Eltern geschützt sein.