Aquarienpflege: Ruhige und friedliche Art, welche viel Sand benötigt um ihrer unglaublichen Grabneigung nachgehen kann.
Ernährung: Ich füttere meine Tiere vorwiegend mit Frostfutter. Sie nehmen gerne weisse und schwarze Mückenlarven an, aber auch Artemia, Cyklops, Mysis, Flockenfutter, etc... Grünkost sollte nicht fehlen und wird bei mir häufig gereicht. In der Fachliteratur ist zu lesen, dass sich Triglachromis otostigma angeblich von Kieselalgen ernährt. Wenn man aber das grosse und kräftige Maul anschaut, muss man davon ausgehen, dass auch fleischliche Kost (Garnelen, Copepoden, Insektenlarven, etvl. Brut anderer Fische) sicher nicht unberührt bleibt.
Geschlechtsunterschied: Fast nicht möglich. An adulten Tieren ist anhand der Genitalpapille das Geschlecht für das geübte Auge feststellbar.
Zucht: Bisher haben mich meine Tiere bei der Eiablage immer übergangen und nicht teilhaben lassen. (Ich erwische sie aber sicher noch!) Offenbar wird in Röhren abgelaicht. Aus diesem Grund wurden PVC-Rohre mit einem Durchmesser von 50 mm und Längen von 30 bis 50 cm ins Becken gegeben. Einige Rohre wurden von den Triglachromis komplett vergraben und mit Sand bedeckt, andere werden rege genutzt. Nach einer relativ kurzen Brutzeit von 11 Tagen, werden die Jungen aus dem schützenden Maul der Elterntiere entlassen. Während der Brutzeit wechseln sich die Elterntiere häufig ab! Nach dem Entlassen der Jungfische, werden diese bei Gefahr noch rund 1 Woche lang wieder aufgenommen.
Besonderes: Triglachromis zeigen ein interessantes Verhalten bei der Nahrungsaufnahme! Häufig schwimmen sie bei der Nahrungssuche rückwärts und wirbeln mit ihren grossen Brustflossen den Bodengrund auf. Alles was fressbar erscheint wird aufgenommen, durchgekaut und eingehend geprüft.