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Neolamprologus brevis "Sunspot" (Boulenger, 1899)


F O T O   F O L G T   S O   R A S C H   A L S   M Ö G L I C H


Vorkommen/Fundort: Ikola, Tansania

Aquarienpflege: Relativ ruhige Art, welche schon im Art-Aquarium ab 60l. gehalten werden kann. Es gilt allerdings zu beachten, dass die Männchen sehr streitsüchtig und stark revierbildend sind!

Ernährung: Ich füttere meine Tiere vorwiegend mit Frostfutter. Sie nehmen gerne weisse und schwarze Mückenlarven an, aber auch Artemia, Cyklops, Mysis, Krill, Flockenfutter, etc...

Geschlechtsunterschied: Männchen grösser als die Weibchen.

Zucht: Die Eiablage findet meist in einem Schneckenhaus statt. Jungfische sind in der Regel nach rund 10 Tagen zum erstenmal am Eingang des Schneckenhauses auszumachen. Gefüttert werden sie mit frisch geschlüpften Artemianauplien.

Besonderes: Weibchen und Männchen teilen sich ein Schneckenhaus. Nicht zu kleine Schneckenhäuser als Wohnung anbieten!

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Neolamprologus buescheri (Staeck, 1983)



Vorkommen/Fundort: Cape Kachese, Sambia

Aquarienpflege: Friedliche Art, welche bereits paarweise im Art-Aquarium ab 100l. gehalten werden kann. Auch eine wunderschöne Bereicherung in jedem Gesellschaftsbecken. Allerdings teilen sie ihr Revier nicht gerne mit anderen "Höhlenbrütern" und setzten sich rigoros durch.

Ernährung: Ich füttere meine Tiere vorwiegend mit Frostfutter. Sie nehmen gerne weisse und schwarze Mückenlarven an, aber auch Artemia, Cyklops, Mysis, Krill, Flockenfutter, etc...

Geschlechtsunterschied: Männchen grösser als die Weibchen und dominant.

Zucht: Die Eiablage findet in einer Steinhöhle oder einem umgekehrten Blumentopf statt. Jungfische sind relativ lange versteckt. Gefüttert werden sie mit frisch geschlüpften Artemianauplien.

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Neolamprologus longior (Staeck, 1980)



Vorkommen/Fundort: Tansania? Der genaue Fundort meiner Tiere ist leider unbekannt

Aquarienpflege: Friedliche Art, welche bereits paarweise im Art-Aquarium ab 100l. gehalten werden kann. Die Literatur weist für diese Art meist eine starke, innerartliche Aggressivität aus. Diese Beobachtung konnte ich bisher nicht in dem niedergeschriebenen Ausmass feststellen. Neolamprologus longior stellt für jedes grössere Tanganjika-Gesellschaftsaquarium eine wunderschöne Bereicherung dar.

Ernährung: Ich füttere meine Tiere vorwiegend mit Frostfutter. Sie nehmen gerne weisse und schwarze Mückenlarven an, aber auch Artemia, Cyklops, Mysis, Krill, Flockenfutter, etc... Um ihre schöne Färbung zu erhalten und zum Leuchten zu bringen ist es ratsam, Futter mit einem hohen Beta-Carotinanteil zu verabreichen! (Artemia, Cyklops)

Geschlechtsunterschied: Männchen grösser als die Weibchen. Weibchen etwas "fülliger"

Zucht: Die Eiablage findet in einer Steinhöhle oder einem umgekehrten Blumentopf statt. Gefüttert werden sie mit frisch geschlüpften Artemianauplien.

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Neolamprologus helianthus (Büscher, 1997)


F O T O   F O L G T   S O   R A S C H   A L S   M Ö G L I C H


Vorkommen/Fundort: Kamakonde, demokratische Republik Kongo

Aquariumpflege: Lässt sich in kleinen Gruppen pflegen, welche ganze Kolonien gründen. Wunderschön ist dazu ein Art-Aquarium, welches eine Kantenlänge von 1.20m nicht unterschreiten sollte. Schnell lässt sich das interessante Verhalten dieser Tiere beobachten, welche mehrere Bruten gleichzeitig und unter aktiver Mithilfe der älteren Jungtiere aufziehen.

Ernährung: Ich füttere meine Tiere vorwiegend mit Frostfutter. Sie nehmen gerne weisse und schwarze Mückenlarven an, aber auch Artemia, Cyklops, Mysis, Krill, Flockenfutter, etc...

Geschlechtsunterschied: Männchen grösser als die Weibchen. Weibchen etwas "fülliger"

Zucht: Die Eiablage findet in einer Steinhöhle oder einem umgekehrten Blumentopf statt. Gefüttert werden sie mit frisch geschlüpften Artemianauplien. Neolamprologus helianthus legt, anders als seine Verwandten aus dem "Pulcher-Komplex", nur kleine Gelege!

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Neolamprologus multifasciatus (Boulenger, 1906)



Vorkommen/Fundort: Der Fundort meiner Tiere dürfte "Mpulungu" in Sambia sein.

Aquarienpflege: Relativ ruhige Art, welche schon im Art-Aquarium ab 60l. gehalten werden kann. Ein Weibchenüberschuss ist erwünscht. Die Tiere sind Polygam und bilden Harems. 

Ernährung: Ich füttere meine Tiere vorwiegend mit Frostfutter. Sie nehmen gerne weisse und schwarze Mückenlarven an, aber auch Artemia, Cyklops, Mysis, Flockenfutter, etc...

Geschlechtsunterschied: Männchen sind grösser als Weibchen. Die Weibchen scheinen einen dunkleren Farbton gegenüber den Männchen auszuweisen. Zudem sind die Weibchen "fülliger".

Zucht: Die Eiablage findet in einem Schneckenhaus statt. Jungfische sind in der Regel nach rund 10 Tagen zum erstenmal am Eingang des Schneckenhauses auszumachen. Gefüttert werden sie mit frisch geschlüpften Artemianauplien.

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Neolamprologus pulcher "daffodil" (Trewavas & Poll, 1952)



Vorkommen/Fundort: "Kasanga", Tansania.

Aquariumpflege: Lässt sich in kleinen Gruppen pflegen, welche ganze Kolonien gründen. Wunderschön eignet sich dazu ein Art-Aquarium, welches eine Kantenlänge von 1.20m nicht unterschreiten sollte. Schnell lässt sich das interessante Verhalten dieser Tiere beobachten, welche mehrere Bruten gleichzeitig und unter aktiver Mithilfe der älteren Jungtiere aufziehen.

Ernährung: Ich füttere meine Tiere vorwiegend mit Frostfutter. Sie nehmen gerne weisse und schwarze Mückenlarven an, aber auch Artemia, Cyklops, Mysis, Flockenfutter, etc...

Geschlechtsunterschied: Männchen kriegen im Alter den leichten Ansatz eines kleinen Stirnbuckels. Die Geschlechtsunterscheidung ist aber auch aufgrund der Grösse (das Männchen wird etwas grösser) und anhand der Gesichtsmaske, welche beim männlichen Tier ausgeprägter ist, möglich.

Zucht: Die Eiablage findet normalerweise in einer Höhle statt. Jungfische sind in der Regel rund 10 Tage nach dem Ablaichen zum erstenmal am Höhleneingang auszumachen. Gefüttert werden sie mit frisch geschlüpften Artemianauplien.

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Neolamprologus similis (Büscher, 1992)



Vorkommen/Fundort: "Zongwe", demokratische Republik Kongo

Aquarienpflege: Relativ ruhige Art, welche schon im Art-Aquarium ab 60l. gehalten werden kann. Ein Weibchenüberschuss ist erwünscht. Die Tiere sind Polygam und bilden Harems. 

Ernährung: Ich füttere meine Tiere vorwiegend mit Frostfutter. Sie nehmen gerne weisse und schwarze Mückenlarven an, aber auch Artemia, Cyklops, Mysis, Flockenfutter, etc...

Geschlechtsunterschied: Männchen sind grösser als Weibchen. Die Weibchen sind "fülliger".

Zucht: Erstaunlicherweise habe ich ausschliesslich Brut in leeren Schnecken-häusern. Bisher konnte ich noch nie beobachten, dass mir diese Art zum Brüten und Aufziehen der Jungfische, das nachgebildete Geröll-Litoral aufgesucht hätten, wie das im natürlichen Habitat offenbar häufig vorkommt.


 
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